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Monatsarchiv für Oktober 2008

Okt 31 2008

Busch & Müller

Autor: Lefdi. Abgelegt unter beleuchtung

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Okt 17 2008

Pflege von Fahrradanhängern

Autor: Lefdi. Abgelegt unter Radpflege

Fahrradanhänger sind nicht immer gerade günstig und sollten daher auch entsprechend gepflegt werden, damit man lange seine Freude daran hat.
Hier habe ich von diversen Herstellern von Fahrradanhängern ein paar Pflegetipps zusammengestellt.

mtb-anhaenger.jpg

Pflegetipps der Fa. Merida & Centurion GmbH

logo_centurion

Rad- und Reifenpflege:

Um den Anhänger über den Winter einzumotten, baut man die Räder aus, reinigt diese mit Wasser, Schwamm und wenn notwendig mit mildem Reinigungsmittel.
Die Reifen werden dann auf 2,5 – 3 bar aufgepumpt und so gelagert, dass sie nicht auf dem Reifen stehen (also am besten liegend oder hängend).

Pflege Bespannung, Verdeck und Innenraum:

Innenraum am besten aussaugen, mit feuchtem Tuch auswischen, nach Bedarf mit mildem Reinigungsmittel.

Sitz- und Nackenpolster können dabei herausgenommen werden. Bei Bedarf können diese in der Waschmaschine bei 30 Grad im Schonwaschgang gewaschen werden.

Verdeck ebenso mit feuchtem Schwamm abwischen.
Vorsicht bei den Fensterflächen. Keine scharfen Reiniger verwenden, nicht mit Bürste oder rauem Schwamm reinigen.

Mit sauberem Tuch abtrocknen, sodass keine Schlieren bleiben.
Alles aufgebaut gut trocknen lassen.

sonstiges, Wartung, Reparaturen:

Alle Verschleißteile überprüfen (Reifen, Batterien in Beleuchtung), Sicherheitskontrolle / Reinigung Deichselaufnahme, Kupplung, Radbefestigung.
Gurtsystem und Befestigungen überprüfen.

Am besten bewahrt man den Anhänger aufgebaut in einem trockenen, gut durchlüfteten Raum auf.

Dies gilt auch, wenn er aus Platzgründen zusammengeklappt werden soll. Verdeck mit Papier oder Tuch zwischen Scheibe und Netz zusammenrollen. Hänger so zusammenklappen, dass die Seitenscheiben sorgfältig gefalten sind und unnötige Knicke vermieden werden. Räder separat lagern.

Burley Fahrradanhänger sind mit einem Allwetter- Kombiverdeck ausgestattet, haben eine robuste 600 D Polyesterbespannung und einen Rahmen aus eloxiertem Aluminium und können deshalb bei allen Witterungsverhältnissen, insbesondere auch im Winter gefahren werden.

Hierbei sind jedoch einige einfache Hinweise zu beachten:

  • Den feuchten oder nassen Anhänger im aufgebauten Zustand an einem trockenen Ort gut abtrocknen lassen.
  • Nie in feuchtem Zustand abdecken oder zusammenklappen.
  • Verschmutzung und Streusalzreste sofort nach Gebrauch mit sauberem Wasser abwaschen.

Alle Metallteile können mit einem handelsüblichen Auto Hartwachs entsprechend der jeweiligen Gebrauchsanleitung behandelt werden.

Verdeck und Bespannung können nach Bedarf mit einem gesundheitlich unbedenklichen Imprägnierungsmittel behandelt werden (z. Bsp. NikWax von VAUDE)

Pflegetipps von Kindercar

logo_kindercar.jpg

Grundsätzlich sollte regelmäßig überprüft werden, ob die Schnellspanner und Schrauben alle fest angezogen sind.
Vor jeder Fahrt sollte wie bei einem Autogespann geprüft werden, ob der Anhänger ordentlich angekoppelt ist und die Abfangriemen in Ordnung sind.

Betreffend des Stoffs können wir natürlich nur Angaben zum Kindercar machen, da alle Anhänger ganz unterschiedliche Stoffe haben.

Die von uns verwandten Stoffe sind sehr teure umweltfreundliche und ungiftige Stoffe mit 5000 mm Wasserdichte und ÖkoTex-Standard.

Die Stoffverdeck des Kindercars sollte von Anfang an, ab und zu mit warmem Seifenwasser (bis 30 Grad) gereinigt und luftgetrocknet werden und anschließend mit einem Imprägniermittel für GoreTex-Jacken gepflegt werden.

Wir bieten Anhängergaragen an, die den gesamten Stoffaufbau abdecken. Diese sind sehr empfehlenswert, da der Stoffaufbau sehr unter Umwelteinflüssen wie Regen, UV-Strahlen, Autoabgasen leidet. Von Anfang an benutzt hilft die Garage, den Stoffteil des Anhängers wie neu zu erhalten.

Wenn es die Möglichkeit gibt, den Anhänger über Nacht in die Garage oder einen Unterstand zu stellen, sollte sie unbedingt genutzt werden.

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Okt 17 2008

Magura

Autor: Lefdi. Abgelegt unter Radsuspension

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Okt 13 2008

Radfahren im Herbst

Autor: Lefdi. Abgelegt unter Radtipps

Zur Jahreszeit passend möchte ich heute einen Artikel bringen, welcher ein paar Hinweise zum sicheren Fahrradfahren im Herbst aufzeigen soll.

laub-herbst

Nachdem sich ja nun die warme Jahreszeit dem Ende neigt, kommen jetzt zum einen kürzere aber auch kalte und nasse Tage auf uns zu.
Das Fahrradfahren im Sommer stellt uns ja nicht immer unbedingt vor große Herausforderungen. Zugegeben, es kommt auch immer darauf an wo man fährt.
Im Herbst sieht das ganze dann doch schon ein klein wenig anders aus.
In diesem Artikel möchte ich euch ein paar Tipps geben, welche euch sicher durch die 3. und eventuell auch durch die 4. Jahreszeit bringen sollen.

Sehen und gesehen werden:

Dieser Devise wird in der jetzigen Jahreszeit eine noch größere Bedeutung beigemessen, vor allem wenn man sich im öffentlichen Straßenverkehr fortbewegt.
In dieser Jahreszeit sind Nebel und düstere Lichtverhältnisse an der Tagesordnung und können zum einen die Sicht des Radfahrers selber aber auch die Erkennbarkeit stark beieinträchtigen.
Weiterhin sollte man bedenken, dass die Sonne allgemein tiefer steht und somit die Blendgefahr auch ansteigt.
Somit sollte man die folgenden Punkte nicht außer acht lassen:

  • Funktionstüchtige Beleuchtungseinrichtung vorne und hinten am besten mit Standlichtfunktion
  • Anbringen bzw. Prüfung der bereits vorhandenen Reflektoren. Laut Vorschrift sind dies folgende:
    - Ein weißer Reflektor nach vorne
    - Ein roter Reflektor nach hinten
    - Gelbe Pedalrückstrahler
    - Vier gelbe Speichenreflektoren (je 2 vorne und 2 hinten)
  • auch empfehlenswert (wenn auch keine Vorschrift) ist eine Reflektorweste, welche auch im Fahrzeugbereich Anwendung findet
  • Reflektorbänder an der Kleidung

Kleidung und Helm

Grundsätzlich sollte man im Herbst oder Winter auf sehr helle, auffällige Kleidung achten, die vielleicht noch mit Reflektorstreifen versehen ist.
Weiterhin hat sich bei der Kleidung das sog. „Zwiebelprinzip“ bewährt. Hier werden viele dünne Schichten übereinander angezogen.
Die letzte Schicht sollte dünn aber atmungsaktiv sein. Zudem winddicht und am besten noch wasserabweisend.
Auch auf Handschuhe sollte man nicht unbedingt verzichten. Hier sollte aber darauf geachtet werden, dass diese zwar warm und wasserdicht sind, aber dennoch das Gefühl zum Schalten und Bremsen nicht verloren geht.
Ebenfalls sollten die Schuhe entsprechend wasserfest sein und eine rutschfeste Sohle haben. (Es sei denn man verwendet Klick-Pedale)
Einen Hinweis auf die Benutzung des Helmes erspare ich mir hier, da dies für mich eigentlich schon obligatorisch ist und hoffentlich auch von den meisten so gesehen wird.

laub-strasse

Vorausschauend fahren

Diesen Satz kennen wir doch bestimmt noch aus Fahrschulzeiten.
Zumindest bei mir wurde er oft angewendet auch in Bezug auf umweltbewusstes Fahren.
Aber gerade im Herbst und im Winter kommt diesem Satz auch eine größere Bedeutung für Radfahrer zu.
Die Straßen sind häufig nass und rutschig, aber auch Laub kann ungeahnte Folgen auf nasser Fahrbahn haben. Auch am Boden liegende Kastanien oder Walnüsse stellen ein erhöhtes Sturzrisiko dar.
In Bezug auf entstehende Glätte ist die Reflexion des Lichtes ein Guter Anhaltspunkt.
Je glatter es ist, desto mehr spiegelt sich das Licht auf der Oberfläche.
Beim Fahrradfahren gilt im übrigen das gleiche wie beim Autofahren:
Bei Nässe wird der Bremsweg länger.
Da es aber beim Fahrrad unterschiedliche Bremssysteme gibt, fallen die Bremswege unterschiedlich lang aus.
Felgenbremsen zum Beispiel haben im Vergleich zu Trommelbremsen einen längeren Bremsweg.

Radpflege

Die Radpflege ist in dieser Jahreszeit sehr wichtig, da Regen und Schmutz die Fahrradteile sehr beanspruchen.
Hier ist ein regelmäßiges Reinigen und Einfetten von Brems- und Seilzügen aber auch das Ölen der Kette sehr wichtig um die Funktionsfähigkeit zu erhalten.
Auch der Reifenluftdruck sollte nicht vernachlässigt werden. Um die Bodenhaftung etwas zu erhöhen, einfach den Reifendruck ein wenig absenken.
In Bezug auf die Bereifung gilt, dass ein breiter Reifen mit ausgeprägtem Profil besser geeignet ist für Fahrten auf nassem Untergrund als ein schmaler, profilloser Reifen.

Im Wald

Als ich vor kurzem eine kleine Tour durch den Wald gemacht habe, ist mir noch ein weiterer Punkt aufgefallen, welchen ich hier ansprechen will.
Das Laub.
Klar, auf der Straße ist es ja auch da und wir alle kennen das Problem, wenn man in der Kurve auf Laub kommt.
Im Wald hatte ich aber noch eine andere Problematik festgestellt und zwar in der Form, dass man überhaupt nicht mehr erkennen kann, was unter einer dichten Laubschicht alles liegt.
Es ist durchaus möglich, dass man auf Waldwegen plötzlich in einer tiefen Fahrspur der Waldfahrzeuge steckt.
Pfützen mit Laub oben drauf sind auch schlecht zu erkennen.
Ich denke im Wald sollte man in dieser Jahreszeit besonders vorsichtig unterwegs sein, da man wirklich nicht immer sieht was vor einem am Boden kommt.

Fazit:

Auch wenn die Anforderungen für das Fahrradfahren im Herbst, sei es im Wald oder auf der Straße, etwas höher sind als sonst, so hat es doch auch seinen Reiz in dieser Jahreszeit Rad zu fahren.
Allein schon im Wald, das Schauspiel der Natur wenn sich die Blätter verfärben.
Oder wenn der erste Rauhreif über den Wiesen und den Bäumen liegt und die Luft klar und kalt ist.

laub-schild

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Okt 04 2008

Fahrrad einmotten

Autor: Lefdi. Abgelegt unter Radpflege

Der Pressedienst Fahrrad hat einen guten Artikel darüber verfasst, wie man sein Fahrrad für die kalte Winterzeit einmottet.
Anhand einer einfachen Beschreibung werden die wichtigsten Schritte dargestellt damit das Fahrrad gut die kalte Jahreszeit übersteht.

Fahrräder im Winterschlaf
Tipps: Wie Sie Ihr Fahrrad richtig “einmotten”

[pd-f] Die Tage werden kürzer, draußen wird es kälter – viele Fahrräder wandern jetzt bis zum Frühjahr in den Keller. Doch das bekommt ihnen nicht immer gut. Und dann verbringt man den ersten schönen Frühlingssonntag nicht mit einer Radtour, sondern damit, seinen schlappen Drahtesel wieder fahrbereit zu machen. Dabei lässt sich ganz einfach verhindern, dass das Fahrrad über den Winter Rost ansetzt oder anderweitig fahruntüchtig wird. Wer sein Rad jetzt gut vorbereitet, braucht im Frühjahr nur etwas Luft nachzupumpen und kann sich unbeschwert in den Sattel schwingen.

Steht das Rad den ganzen Winter über auf schlappen Reifen, nehmen diese Schaden. Carsten Zahn, vom Marktführer Schwalbe (www.schwalbe.de), rät, die Reifen bis zum höchsten zulässigen Reifendruck aufzupumpen. “Der steht auf der Reifenflanke, meist in bar, selten in p.s.i., wobei ca. 14,5 p.s.i. einem bar entsprechen”. Klar: rissige oder abgefahrene Reifen gleich austauschen. Vielleicht sogar gegen ein Modell mit unplattbarem SmartGuart-Pannenschutz.

Die Kette wird geölt, damit sie nicht rostet – und zwar nicht mit Nähmaschinenöl, sondern mit etwas dickflüssigerem Kettenöl (gibt es bei ihrem Fahrradhändler). “Öl auf die Innenlaschen und Röllchen auftragen, mit ein paar Kurbelumdrehungen auf der Kette verteilen, das überflüssige Öl mit einem flusenfreien Lappen abwischen”, erklärt Uwe Dohse vom Anbieter TipTop (www.tiptop.de) die Vorgehensweise der Profis. Ist die Kette schmutzig, sollte man sie vorher mit einem Entfetter (von TipTop ab ca. 5 Euro) säubern.

Schaltung und Bremsen checken!
Wenn die Gänge hakeln oder die Bremse schwächelt, sollte der Fachhändler das Rad durchsehen. Und zwar besser jetzt, denn da hat er mehr Zeit als im Frühjahr, wenn alle gleichzeitig ihre Räder startklar machen lassen wollen und manche Fahrradwerkstatt wochenlange Wartezeiten hat. Manche Läden bieten sogar einen besonders günstigen Wintercheck an.

Vielfahrer sollten auch prüfen, ob die Bremse schon die Felgenflanken dünn “geschmirgelt” haben. Neuere Felgenmodelle haben dazu einen Verschleißindikator, bei älteren Modellen den Fachmann fragen.

Rost und Korrosion können auch Alu-Teile schädigen. Daher werden zum Schutz alle blanken Metallflächen dünn mit Pflegeöl (TipTop ab ca. 4 Euro) eingerieben oder eingesprüht. Aber Achtung: Kein Öl auf Felgen, Bremsgummis, Scheibenbremsen oder Bremsbeläge. Denn das reduziert die Bremswirkung. Manche Scheibenbremsbeläge quellen davon sogar auf und müssen ersetzt werden.

“Perfekt eingemottet ist das Rad, wenn auch Sattelstütze und Lenkervorbauschaft gefettet sind”, rät Rolf Häcker vom Lenkerhersteller Humpert (www.humpert.com). Hintergrund: Je nach Materialkombination können ungefettet Stützen oder Schäfte über den Winter fest rosten.

Zur Sicherheit auch gleich das Licht checken: Birne durchgebrannt, Kabel locker? Tipp vom Fachmann: “Etwas Kontaktspray auf die Anschlüsse an Dynamo, Frontleuchte und Rückleuchte verhindert Wackelkontakte durch oxydierte Kontakte.” so Guido Müller vom Lichthersteller Busch & Müller (www.bumm.de)

Übrigens: Auch wenn das Rad nicht eingemottet wird, fährt es nach einer solchen Fitness-Kur besser durch den Winter!

Quelle: www.pd-f.de

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