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Built for Speed? – Adidas Sport eyewear Zonyk Testbericht

Built for Speed? – Stromlinienförmig, stylisch, passgenau. Wir haben das neue, markante Adidas Topmodell Zonyk für euch getestet.

Wenn´s um Brillen für schnelle Sportarten geht, fällt neben Oakley stets der Name Adidas Sport eyewear. So konnten sich die Modelle mit den drei Streifen auch in unseren Testberichten bereits Bestnoten einfahren.

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Nichts besonderes also, dass der Launch eines neuen Modells da etwas ganz Besonderes werden müsste. Die Adleraugen unter euch werden das neue, markante Topmodell der Adidas Sport Eyewear Collection schon bei der Tour de France auf der Nase von Nairo Quintana oder beim MTB Olympiarennen von Jolanda Neff bewundert haben. Mit dem Slogan „Built for Speed“ bewährte sich das Modell in bester Marketing-Manier direkt auf den wichtigsten Schauplätzen des Radsports und sorgte hier und da bereits für „Will haben“ – Rufe in der Szene. Grund genug da mal genauer hinzusehen:

Features:

Entwickelt von und mit den besten Athleten soll die Brille besonders durch ihren besonderen Look und eine hohe Performance durch ein großes Sichtfeld bestechen. Das Design polarisiert, uns gefällt´s!

 

Die breite, stromlinienförmige Form soll als effektiver Schutz Fahrtwind und Außeneinflüsse wie Dreck oder Wasser abhalten und das periphere Sehen im Randbereich verbessern. Anders als bei der Konkurrenz von Oakley helfen außerdem zwei verschiedene Größen eine möglichst angenehme Passform zu garantieren. Die Bügel sind dreifach verstellbar und der Glaswinkel mit einer feinen Rasterung anpassbar.

zonyk-produktfoto-homepage-770-450Neben dem getesteten matt-schwarzem Modell bietet die Zonyk Produktpalette unter anderem auch die äußerst auffällige Zonyk Pro in Solar Red, ein weißes und ein schwarz/rotes Modell. Als Gläser werden ebenfalls gleich mehrere Möglichkeiten geboten. Darunter polarisierte, verspiegelte, LST™ und VARiO Filter. Bei den LST (Light Stabilizising Technology) Gläsern handelt es sich um Filter, die den Kontrast verstärken und schnelle Licht-Schatten Wechsel ausgleichen. VARiO Filter passen sich sogar selbst den Bedingungen an. Je nach Lichtverhältnis dunkeln sie die Scheibe automatisch ab und sorgen stets für perfekte Sicht, ohne lästiges Wechseln der Gläser. In unserem Test kam ein schwarzes Zonyk Modell mit VARiO Gläsern zum Einsatz. Den Einstieg in die Zonyk Palette bekommt man mit der Zonyk S und dem beiliegenden Brillencase bereits ab 159€. Das von uns getestete Modell mit VARiO Gläsern gibt´s für 249€. Wer mag, kann die Zonyk wie bei Adidas üblich auch mit Korrekturgläsern oder Clip-In Fassungen erwerben.

Praxistest: Großes Sichtfeld, leicht, bequem

Mit diesen drei Attributen lässt sich der erste Eindruck passend beschreiben. Das Sichtfeld ist wirklich extrem, nur das der Oakley Jawbreaker erscheint uns im direkten Vergleich noch etwas größer. Aber auch bei der Zonyk ist der Rahmen keineswegs störend und das periphere Sehen enorm.

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In dunklen Waldpassagen ermöglicht die Selbsttönung der VARiO Gläser perfekte Sicht. (Bild (c) Tore Morhenn)

Die Passform (Dominik wählte für den Test die Größe S) war von der ersten Sekunde an top. Mit den dreifach verstellbaren Bügeln fand sich auf Anhieb der perfekte Sitz und das geringe Gesamtgewicht des Brillenmodells trug ebenfalls stark zum hohen Tragekomfort bei.

Neben der genialen Optik und Passform spielt die Brille aber auch im Performance-Vergleich ihre Vorzüge aus. Mit den VARiO Filtern kann man lästiges Gläserwechseln getrost vergessen. Egal ob grauer Herbsttag, strahlende Sonne oder sogar Abenddämmerung. Die Selbsttönung von klar bis dunkelgrau deckt einen enorm breiten Bereich ab und ist damit der perfekte Allrounder für den Mountainbike- und Rennradeinsatz!

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In der Sonne dunkelt das VARiO Glas wirksam ab und bietet durch seine Form guten Schutz vor Fahrtwind. (Bild (c) Tore Morhenn)

In Sekundenschnelle passte sich die Scheibe den Lichtverhältnissen an und ermöglichte damit auch in dunkelsten Wäldern gute Sicht, wo getönte Scheiben bereits an ihre Grenzen kommen. Nur bei strahlender Sonne kann die maximale Tönung der Brille etwas zu schwach sein. Besonders auf offenen Straßen bei enormer Sonneneinstrahlung können andere Scheiben etwas mehr Verdunklung und Schutz vor Blenden bieten. Ein kleiner Faktor, den man insgesamt jedoch äußerst gerne in Kauf nimmt.

Auch der Schutz vor Fahrtwind ist auf einem hohem Niveau. Die große, stromlinienförmige Scheibe bietet einen spürbar guten Windschutz aber dennoch ist das Beschlagen der Brille äußerst selten. Auch bei hitzigen Intervalleinheiten bei kühlen Temperaturen konnten wir die Brille nicht zum Beschlagen bringen. Die Beschichtung der Brillengläser ließ keine Wünsche offen.
Rund vier Monate war die Brille bei Dominik im Testeinsatz, auf dem Rennrad und Mountainbike. Schlamm, Regen und teils unpflegliches Verstauen in der Trikottasche ließ die Zonyk unbeeindruckt über sich ergehen. Schwere Kratzer auf dem Glas oder den Bügeln blieben aus. Insgesamt darf man zum hohen Kaufpreis eine sehr gute Verarbeitung und Materialqualität erwarten, die auch die Allwetterjagd nach Strava Kudos und KOM´s über sich ergehen lässt.

Fazit: 

Neben einer super Optik bleibt die Adidas Sport Eyewear Zonyk besonders durch ihren sehr guten VARiO Filter in Erinnerung, der sich zuverlässig und äußerst angenehm den Lichtverhältnissen anpasst. Zudem besticht die Zonyk mit einem großen Sichtfeld und super Verarbeitungsqualität. Hier bleiben keine Wünsche offen.

Mehr unter: www.adidassporteyewear.com

Über den Autor

Dominik V.

Dominik studiert Sport (Wirtschaft und Gesellschaft) in Bielefeld und fährt seit seinem 13 Lebensjahr Mountainbike. Im Renneinsatz ist er für den Radhersteller Müsing-Bikes in der Disziplin Cross-Country unterwegs

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