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	<title>Rund ums Rad - Die Info Seite fürs Fahrrad &#187; Philipp</title>
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		<title>Getting started</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 18:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Monatsthema]]></category>
		<category><![CDATA[Radpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Frühjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Frühjahrsstart]]></category>

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		<description><![CDATA[Frühjahrsputz fürs Fahrrad
Tipps und Hinweise]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Winterdepression überstanden ist und sich die ersten Sonnenstrahlen zwischen den Bäumen hindurchquälen, dann ist es allerhöchste Zeit sein Equipment auf Vordermann zu bringen.<br />
<span id="more-6513"></span><br />
Nicht alle fahren den Winter über mit ihren Fahrrädern durch den Schnee, sondern lassen ihre Bikes im Keller ruhen. Denen tut eine Pause ja auch mal gut. <img src='http://www.rund-ums-rad.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Wenn es aber dann wieder losgehen soll, ist erstmal der &#8220;Frühjahrsputz&#8221; angesagt.</p>
<p>Hierzu geben wir euch ein paar Tipps, wie ihr euren Drahtesel wieder fit für die neue Saison macht.<br />
Auch haben wir von diversen Herstellern Pflegehinweise erhalten, die wir euch nicht vorenthalten möchten.<br />
Jedesmal wenn ein Logo vorhanden ist, kommen die Hinweise von den Herstellern.</p>
<h3>Pneus</h3>
<p><a href="http://www.schwalbe.de" target="_blank"><img alt="" src="/wp-content/images/logos-150/logo-schwalbe.jpg" title="Schwalbe" class="alignleft" width="150" height="50" /></a>Hat das Rad im Winter längere Zeit auf platten Reifen gestanden, kann die Seitenwand des Reifens Schaden genommen haben. Rissige Reifen sollten ausgetauscht werden. Ebenso Reifen mit stark abgefahrener Lauffläche, da diese pannenanfälliger sind.“ </p>
<p>Die meisten Reifen haben mittlerweile Luft gelassen, die Kette hat sich leichte Roststellen eingefangen und die Lenkergriffe könnten spröde geworden sein. Trotz alle dem soll es wieder losgehen, doch zuvor muss man etwas Hand anlegen. Zuerst sollte man schauen ob die alten Schläuche die &#8220;Luft anhalten&#8221; können. Die passende Luftpumpe sollte natürlich parat sein, sonst ist es allerhöchste Zeit sich eine schöne Standpumpe mit verschiedenen Adaptern zuzlegen. Drei Bar sollten erstmal reichen, da sich, falls der Schlauch Luft verliert, dies schneller bemerkbar macht. Wenn man schon dabei ist, sollte überprüft werden, ob der Reifen noch genug Profil hat und ggf. ausgetauscht werden.</p>
<p>Wenn im Frühjahr das Fahrrad aus dem Keller geholt wird, sollte zuerst der Luftdruck geprüft werden. Dabei ist die übliche &#8220;Daumenprobe&#8221; unzuverlässig. Die sicherste Methode ist ein Manometer wie unser Airmax Pro. Mit Autoventilen kann man den Druck auch an der Tankstelle überprüfen. Für Vielfahrer lohnt sich eine Standpumpe mit Manometer.</p>
<blockquote><p>Checkliste</p>
<ol>
<li>Reifenprofil 	&amp; Haltbarkeit</li>
<li>Eventueller 	Neukauf (besser Umstieg auf pannensichere Reifen)</li>
<li>Reifenluftdruck</li>
</ol>
</blockquote>
<h3>Laufräder</h3>
<p>Besonders im MTB-Bereich sind die Laufräder anfällig was Seiten- und Höhenschläge anbelangt. Dazu sollte man überprüfen, ob noch alle Speichen fest sitzen oder sogar die Laufräder nachzentriert werden müssen. An dieser Stelle ist Vorsicht geboten, da man bei der falschen Handhabung des Nippelspanners noch mehr Schaden anrichten könnte und das Laufrad doch lieber zu seinem Local-Bikedealer bringen sollte.</p>
<blockquote><p>Checkliste</p>
<ol>
<li>Bei 	V-Brakes Felgenflanke überprüfen</li>
<li>Laufräder 	zentrieren</li>
<li>Speichen 	nachziehen (spätestens nach zwei Wochen der neuen im Gebrauch 	befindlichen Laufräder)</li>
</ol>
</blockquote>
<h3>Antrieb</h3>
<p><a href="http://www.paul-lange.de" target="_blank"><img alt="" src="/wp-content/images/logos-150/logo-paul-lange.jpg" title="Paul Lange OHG" class="alignleft" width="150" height="48" /></a>Wenn die Räder wieder rollen, wie sie sollen, spendieren wir der angerosteten Kette etwas Öl. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass es nicht zu viel ist oder womöglich auf die Bremsflanken oder Bremsscheiben spritzt und dem Schaltwerk auch ein Tropfen genehmigt wird.</p>
<p>Beim Frühjahrscheck sollte folgendes beachtet werden:</p>
<ul>
<li>Kette und Kassette auf sichtbaren Verschleiß oder Rost überprüfen, gegebenenfalls ersetzten</li>
<li>Züge und Außenhüllen optisch auf Beschaffenheit sowie auf geringe Bedienkräfte, also Leichtgängigkeit überprüfen und gegebenenfalls auswechseln (lassen)</li>
<li>Reifen auf Risse, poröse Stellen, Profiltiefe und -struktur und Standplatten überprüfen. Gegebenenfalls austauschen</li>
<li>Bremsbeläge daraufhin überprüfen, ob noch genügend Material zur Verfügung steht, d.h. ob noch genügend Material des eigentlichen Belags auf der Trägerplatte vorhanden ist. Die Bremswirkung bei einer vorsichtigen Testfahrt überprüfen</li>
<li>Verschraubungen auf Festigkeit und sicheren Sitz überprüfen. Dabei idealerweise mit einem Drehmomentschlüssel arbeiten und die von den Herstellern vorgegebenen Drehmomentangaben auf jeden Fall einhalten</li>
<li>Alle beweglichen Teile auf Funktion prüfen und gegebenenfalls schmieren</li>
</ul>
<blockquote><p>Checkliste</p>
<ol>
<li>Bei 	groben Rost die Antriebsteile auswechseln</li>
<li>Kette 	und Schaltung ölen (Brunox, etc.)</li>
<li>Unbedingt 	alle Schrauben festziehen, da sich beim Treten sonst Einiges lösen 	kann</li>
</ol>
</blockquote>
<h3>Bremsen</h3>
<p>Ist dies geschehen gucken wir uns mal die Bremsbeläge direkt an. Die Bremsbacken der V-Brakes können wir sicherlich austauschen und in einem Zug auch gucken, ob das Hinterrad noch gerade läuft, bevor wir die Bremse wieder einstellen. Bei Bremsbelägen von Scheibenbremsen reicht ein dezenter Blick in den Bremssattel, wobei diese meist länger durchhalten. Dann sollte auch beachtet werden, dass die Bremshebel im gleichen Zug nachgestellt werden, evtl. sogar der Druckpunkt. Soweit, so gut: Gasgeben und Bremsen geht wieder.</p>
<blockquote><p>Checkliste</p>
<ol>
<li>Bremsbeläge</li>
<li>Druckpunkt 	prüfen, ggf. Bremse entlüften</li>
<li>Bremsscheibe 	richten, falls ein Schlag vorhanden</li>
</ol>
</blockquote>
<h3>Cockpit</h3>
<p>Einfache Schaum- und Gummigriffe, meist ohne Lock-On Möglichkeit, nutzen sich schneller ab. Die überprüfen wir dann auch. Erstaunlicherweise erkennt man sogar schon nach ein paar Stunden Fahrt die ersten Abnutzungsspuren, wobei diese natürlich nicht an uns unbemerkt vorbeigehen und evtl. die Griffe austauschen. Für etwas mehr Fahrkomfort empfehlen sich Griffe von Ergon (?), da diese eine Handballenauflage an den äusseren Enden haben und die Belastung der Handgelenke somit reduziert wird. Diese paar Euro mehr sollte man schon investieren, wobei in dem Preissegment auch die Lock-On Funktion vorhanden ist. Wenn es mal regnen sollte oder bei Belastungen größere Kräfte wirken, kann sich ganz sicherlich, dass die Griffe nicht mehr verrutschen oder sich verdrehen.</p>
<blockquote><p>Checkliste</p>
<ol>
<li>Gummischicht 	der Griffe</li>
<li>Lenker 	im Downhilleinsatz möglichst nach jeder Saison wechseln</li>
<li>Steuersatz 	nachstellen</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Zu guter letzt sollte man nochmal alle Schrauben nachziehen. Besonders Anfällige evtl. mit Locktite einkleben. Bei MTB Fullys verdienen die Lager und Dämpferbuchsen noch etwas mehr Liebe und dort muss man auch gucken, ob alles fest sitzt, ggf. mit etwas Teflonfett einschmieren.</p>
<h3>Anhänger</h3>
<p>Bei Fahrradtouren mit Kind und Kegel will man natürlich auch Nummer sichergehen, dass seinen Liebsten nichts passiert. Dies betrifft vorallem Kindersitze und Kinderanhänger, wo <a href="http://trendsport-marketing.com">trendsport-marketing.com</a> im Bereich Fahrradänhänger zu folgenden Wartungsbereichen rät:</p>
<p>Beim Anhänger ist nicht so viel zu machen, wie bei einem Fahrrad aber trotzdem sollte Folgendes durchgecheckt werden:</p>
<ol>
<li>Es sollten alle Schrauben kontrolliert werden und gegebenefalls nachgezogen werden</li>
<li>Deichselaufnahme und Deichsel, sowie der Schnellspanner, der diese Teile hält, sollte von Sand und Staub befreit werden</li>
<li>Wenn eine Kinderwagen-, Jogger- oder Skateroption zum Anhänger gehören, sollten mit deren Aufnahme genause wie unter 2. verfahren werden</li>
<li>Der Stoff kann mit einem Schwamm und warmem Seifenwasser (bis 40°C)abgewaschen werden</li>
<li>Aber vorsichtig: der Anhänger muß aufgefaltet vollkommen trocknen, sonst bekommt er Stockflecken</li>
<li>Die Laufräder sollten überprüft werden, ob sie evtl. einen Schlag abbekommen haben und eiern. Falls ja, sollte ein Fahrradhändler die Laufräder nachzentrieren</li>
</ol>
<h3>Helm</h3>
<p><a href="http://www.alpina-eyewear.com" target="_blank"><img alt="" src="/wp-content/images/logos-150/logo-alpina.jpg" title="Alpina" class="alignleft" width="150" height="53" /></a>Der Helm zählt zu dem wichtigsten Punkt am Körper der geschützt werden muss. Egal, wann man wie und wo fährt, der Helm muss getragen werden. Demnach muss dieser auch auf seine Gebrauchsstellen geprüft werden. Nach harten Einschlägen sollte man sich sofort einen Neuen zulegen, da oft die Fiberglas- und Styroporschicht Schaden genommen haben kann.<br />
Bis auf die Überprüfung eines bestehenden, also eines älteren Helmmodelles auf mögliche Beschädigungen und Haarisse (in dem Fall unbedingt neuen Helm kaufen!) ist eigentlich kein grosser Frühjahrscheck beim Helm zu machen.<br />
Ein Refresh-/Hygiene-Spray für die Innenpolsterung ist ein Kann, kein Muß.<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.cratoni.com" target="_blank"><img src="http://www.rund-ums-rad.info/bilder/2010/04/logo-cratoni.jpg" alt="" title="logo-cratoni" width="150" height="75" class="alignleft size-full wp-image-6718" /></a>Wichtig ist auch, wie der Helm gelagert wurde. Der Lagerort sollte z.B. nicht zu warm sein, also nicht direkt neben der Heizung aufbewahren, da dies Auswirkungen auf das Material haben könnte.<br />
Grob gesagt, sollten folgende Punkte überprüft werden:</p>
<ul>
<li>Alter des Helms &#8211; Helme sollten materialbedingt ca. alle 4 Jahre ausgetauscht werden</li>
<li>Überprüfung auf äußerlich erkennbare Schäden</li>
<li>Prüfung des Verstellsystems, der Gurtbänder, Gurtverteiler</li>
<li>Prüfung der Innenpads</li>
<li>Prüfung der Reflektoren falls vorhanden</li>
</ul>
<h3>Brille</h3>
<p>Nachdem die Hardware auf ihren Einsatz wartet, geht es an die Software. Das Equipment wie Brillen und Bekleidung will auch überprüft sein. Wer fährt schon gerne mit Fahrradschuhen, die ihre Sohle verlieren? Da ist im MTB-Bereich der Verschleiss sehr groß und sollte durch Ersatz beseitigt werden.</p>
<p>Beim Fahrradfahren sind Brillen unerlässlich, da sie gegen Schmutz, Wind und Sonnenstrahlen schützen.</p>
<p><a href="http://www.uvex.de" target="_blank"><img alt="" src="/wp-content/images/logos-150/logo-uvex.jpg" title="Uvex" class="alignleft" width="150" height="42" /></a>Herr Weiler von UVEX Sports GmbH &amp; Co.KG hat folgende Tipps: „Bei Radbrillen und Radhelmen ist es vor der Saison sicherlich sinnvoll die Produkte auf Schäden zu überprüfen. Dies bedeutet, dass man bei der Brille sich die Scheiben ansehen sollte, da bei zuvielen Kratzern auf der Scheibe ein Streulicht entsteht und das Sehen erschwert. Des weiteren sollte man bei Helmen die Helmschale nach eventuellen Rissen überprüfen und alle Gurtbänder prüfen.“</p>
<h3>Rucksack</h3>
<p><a href="http://www.deuter.com" target="_blank"><img alt="" src="/wp-content/images/logos-150/logo-deuter.jpg" title="Deuter" class="alignleft" width="150" height="135" /></a>Der verdreckte Rucksack von der vorherigen Saison könnte sicherlich auch mal in die Waschmaschine. Achtung: Nicht zu heiß und den Schleudergang runterschalten. Damit sich die Nähte nicht aufribbeln das Ganze in einen alten Bettbezug.</p>
<p>Bitte vorher prüfen ob alle Reißverschlüsse und Schnallen vom Rucksack noch in Ordnung sind,<br />
dann Rucksack packen, Regenhülle und First Aid Kit nicht vergessen und auf zur<br />
Fahrradtour. Getränke bzw. Streamer  nicht vergessen. Beim streamer prüfen, ob das Trinkventil Funktioniert und der Schlauch richtig an den Beutel angebracht ist.</p>
<h3>Fahrradträger</h3>
<p><a href="http://www.thule.com" target="_blank"><img src="http://www.rund-ums-rad.info/bilder/2010/04/logo-thule.jpg" alt="" title="logo-thule" width="150" height="52" class="alignleft size-full wp-image-6717" /></a>Einen Frühjahrscheck für Fahrradträger gibt es in dem Sinne eigentlich nicht. Wichtiger ist, dass sämtliche Teile VOR der Einlagerung gereinigt und gepflegt werden.<br />
Ein paar allgemeine Hinweise kann Thule jedoch geben.</p>
<ul>
<li>verschlissene oder schadhafte Teile unbedingt erneuern</li>
<li>pflegen und sauber halten, besonders im Winter</li>
<li>Schrauben, Muttern und etwaige Schlösser regelmäßig mit Schmiermittel, bzw. Silikonspray behandeln</li>
<li>prüfen, ob Teile wie z.B. Schlüssel, Kits etc. fehlen</li>
<li>alle Teile bzw. die Montagefläche vor der Montage säubern</li>
</ul>
<p>Mit diesen Tipps dürfte der Bikesaison ja eigentlich nichts im Wege stehen.<br />
&nbsp;<br />
<b>Der Autor</b><br />
<img alt="" src="/wp-content/themes/RuR/autoren/philipp.jpg" title="Autor Philipp" class="aligncenter" width="450" height="250" /></p>
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		<title>Das ewige Leid</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 19:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bikepark]]></category>
		<category><![CDATA[Dirt]]></category>
		<category><![CDATA[Mountainbike]]></category>
		<category><![CDATA[no crime]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Mountainbiking is not a crime!&#8221; Dieses Motto vertritt wohl jeder Mountainbiker von uns. Ganz unberechtigt ist diese Behauptung allerdings nicht. Wer von uns fährt schon ein verkehrssicheres Fahrrad mit Reflektoren, Schutzblechen und Licht? Richtig, erstens wird es im Gelände nicht gebraucht, zweitens ist es nur überflüssiges Gewicht und drittens will sich natürlich jeder MTBler vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">
<strong>&#8220;Mountainbiking is not a crime!&#8221;</strong><br />
Dieses Motto vertritt wohl jeder Mountainbiker von uns. Ganz unberechtigt ist diese Behauptung allerdings nicht. Wer von uns fährt schon ein verkehrssicheres Fahrrad mit Reflektoren, Schutzblechen und Licht?<br />
<span /><br />
<span id="more-6238"></span><br />
Richtig, erstens wird es im Gelände nicht gebraucht, zweitens ist es nur überflüssiges Gewicht und drittens will sich natürlich jeder MTBler vom &#8220;normalen&#8221; Fahrradfahrer abheben und sich mit einem Mountainbike identifizieren. Mit Licht und dem restlichen Klimmbimm sieht es natürlich nicht nach einem Geländefahrrad aus!</p>
<p>Soweit ist schon jeder von uns &#8211; selbst die Beginner schrauben als Erstes ihre Reflektoren ab und verstauen die Schutzbleche im Keller für die nassen Jahreszeiten &#8211; wenn überhaupt.<br />
Zur Ausübung unseres allseits geliebten Sports braucht man jetzt nur noch das passende Terrain.<br />
Der Dirtjumper benötigt möglichst aus Lehm geformte Sprünge.<br />
Der Streetbiker seinen Skatepark und die urbane Landschaft mit all seinen Treppen, Wänden und Geländern. Der Downhiller braucht allerdings wieder eine anspruchsvolle Strecke querfeldein, über Wurzeln, Steinen, Sprüngen und Steilabfahrten.<br />
Wenn wir jetzt unseren Sport weiter beleuchten, stellen wir fest, dass man sich als Anfänger unmittelbar auf privatem Gelände bewegt.<br />
Dirt? Wer von uns hatte schon zu Beginn seinen Dirtpark, evtl. sogar von der Stadt gestellt und konnte dort ungestört dem Hüpfen nachgehen?<br />
Die Meisten von uns sind einfach rausgegangen, haben die Schippe in die Hand genommen und an einem für sie passenden Spot losgebuddelt. Hauptsache die Location passt, fernab von Fußwegen, tief im Wald oder aufm dem Feld.<br />
Monat für Monat wurden die Rampen größer und größer und irgendwann wurde man entdeckt.</p>
<p>Wer von uns wurde noch nie mit seinem Streetbike aus der Fußgängerzone, vor einem Neubau mit all seinen schönen Wallrides, Treppen und Obstacles verscheucht?<br />
Oder sogar, wie sicherlich der ein oder andere von euch, und wie es mir in meiner &#8220;Skaterkarriere&#8221; erging, von einem Securitymann quasi mit Schadensersatzansprüchen verjagt?</p>
<p>Wer musste noch nie am nächsten Tag seinen heiß geliebten Trail in &#8220;Schutt und Asche&#8221; wiedersehen? Das Bergabfahrrad parat, die Montur an, sogar frisch gewaschen, denn am Wochenende steht ein Rennen an und man wollte nur noch kurz die Kurve üben.</p>
<p><img src="http://www.rund-ums-rad.info/bilder/2010/02/CIMG9763.jpg" alt="" title="CIMG9763" class="aligncenter size-full wp-image-6250" /></p>
<p>Und nun stand man da, entweder mit der versandeten Hose an einem warmen Nachmittag, fand sich beim nächsten Fastfoodstop seines Vertrauens wieder, machte eine Lagebesprechung welcher Streetspot als Nächstes in Angeriff genommen wird oder versuchte die durch die Zerstörung aufkommende Wut zu bändigen und fuhr trotzdem den Trail entlang, an all den schönen Sprüngen vorbei &#8230;</p>
<p>Diese Erfahrungen hat sicher jeder von uns schon mehrmals gemacht. Irgendwann ist es aber soweit, dass man sich überlegt, ob man nicht etwas Eigenes auf die Beine stellt. Einen eigenen Dirtpark oder zumindest erstmal eine Line.<br />
Oder man geht zum nächsten Jugendzentrum und fragt, ob sie Kontakt zur Stadt herstellen können, denn auf dem Basketballfeld ist doch sicherlich noch etwas Platz für ein paar Skaterampen.<br />
Und wenn der Trail nach einem Monat wieder dem Erdboden gleich gemacht wurde. Es wurde sogar mit Forstmaschinen gearbeitet und halbe Meter tiefe Furchen klaffen kreuz und quer auf dem Trail.<br />
Entweder man ist kreativ, nutzt die auf den ersten Blick ärgerlich erscheinende Zerstörung oder man wendet sich doch mal an den zuständigen Förster oder Pächter.</p>
<p>Dies alles beschreibt zur Zeit die Situation in und um Hannover.<br />
Nach einigen Jahren Planungsarbeit, Plenumssitzungen mit der Stadt, dem Umweltdezernat und anderen Behörden entsteht langsam der erste legale Dirtpark.<br />
Auch der erste für Streetfahrer taugliche Skatepark ist mittlerweile mit von der Partie, denn die anderen Parks sind meist mit Hinweisschildern ausgestattet nur von Skatern zu befahren.<br />
Doch auch die Förster klagen über den rasanten Anstieg von Fahrradfahrern aller Disziplinen, die mit ihren Stollenreifen den Boden kaputt machen und die Tiere verscheuchen. Auch hier zeichnet sich eine Lösung mit der Region ab, die zusammen mit Zuständigen in Zukunft ein Trailnetz entwickeln will, dass dann auch legal von Downhillern befahren werden darf.<br />
<img src="http://www.rund-ums-rad.info/bilder/2010/02/CIMG9756.jpg" alt="" title="CIMG9756" class="aligncenter size-full wp-image-6249" /><br />
In der ganzen Euphorie über euren neuen Spot, wovon ihr vielleicht schon ein 3D-Modell erstellt habt, genau wisst, wo welches Obstacle stehen soll, muss ich euch aus meiner Erfahrung leider den Wind aus den Segeln nehmen.<br />
Aus den geschätzten drei vier Monaten sind mittlerweile drei Jahre geworden. Unsere Entwürfe hatten wir zeitweise auch komplett über den Haufen geworfen, da wir hier und da Abspriche machen mussten.<br />
So schade es klingt, wir und sicherlich auch alle anderen die an solchen Projekten arbeiten, müssen sich auf das Nötigste reduzieren. Die Interessen von den Eigentümern haben Vorrang. Man entwickelt einzig und allein einen Kompromiss, von dem beide Parteien profitieren können.<br />
Und genau dies ist der Grund für immer wiederkommende Verzögerungen und Abstriche.</p>
<p>Was ich damit sagen will, ist, dass der Zeitraum von dem Punkt an, wo ihr die Nase voll habt, bis dahin, wo euer Traum von einem eigenen Gelände lange Zeit in Anspruch nimmt.<br />
Es kann auch mal sein, dass ihr wieder von Vorne anfangen müsst, wenn euch ein bestimmter Ort verwehrt bleibt und ihr mit eurem ehemaligen Lieblingspot umziehen müsst.<br />
In all den Jahren von Frustration und aufkommender Hoffnung haben wir gelernt optimistisch zu bleiben. Man muss an der Sache dran bleiben und sich kümmern.<br />
<strong>Denn von Nichts kommt Nichts.</strong><br />
Versucht die nahe Bevölkerung auf eure Seite zu bekommen. Macht eine Umfrage und ihr werdet sehen, dass unser Sport, trotz all der für Nichtbiker negativen Seiten, doch Anklang findet.</p>
<p>Mit Verständnis auf beider Seiten ist viel gewonnen und eurem eigenen Bikespot, egal welcher Disziplin ihr nachgeht, ist viel geholfen, wenn er mit eurem Support am Leben bleibt. Denn nur so wächst unser Sport und etabliert sich in der Toleranz der Nichtbiker, die sonst nicht wissen was sie mit uns anfangen sollen.</p>
<p>&#8220;Mountainbiking is not a crime!&#8221; ©</p>
<p><a href="http://www.mountainbikingisnotacrime.com/" target="_blank" title="Mountainbiking is not a crime"><img src="http://www.rund-ums-rad.info/bilder/2010/02/mtb_crime.gif" alt="" title="mtb_crime" class="aligncenter size-full wp-image-6240" /></a></p>
<p>It&#8217;s a lifestyle &#8211; it has to be lived!
</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Der Autor</b><br />
<img alt="" src="/wp-content/themes/RuR/autoren/philipp.jpg" title="Autor Philipp" class="aligncenter" width="450" height="250" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pumpen gehen &#8211; an der frischen Luft</title>
		<link>http://www.rund-ums-rad.info/6115/pumpen-gehen-an-der-frischen-luft/</link>
		<comments>http://www.rund-ums-rad.info/6115/pumpen-gehen-an-der-frischen-luft/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 19:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten ambitionierten MTBler machen auf die für ihr Verständnis beste Weise Training, sei es Ausdauer, Kraft- oder Techniktraining. Auf der anderen Seite gibt es immer jene, die sich eventuell als Trainingsmuffel bezeichnen würden. Meistens fehlt es denjenigen an Motivation ihren ungeliebten Trainingsbereich anzupacken. Wie wäre aus mit einer Kombination aus Allem? Alle drei Trainingsfelder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten ambitionierten MTBler machen auf die für ihr Verständnis beste Weise Training, sei es Ausdauer, Kraft- oder Techniktraining. Auf der anderen Seite gibt es immer jene, die sich eventuell als Trainingsmuffel bezeichnen würden. Meistens fehlt es denjenigen an Motivation ihren ungeliebten Trainingsbereich anzupacken.<br />
<span id="more-6115"></span><br />
Wie wäre aus mit einer Kombination aus Allem? Alle drei Trainingsfelder vereint in einer Disziplin.</p>
<p>In den letzten Jahren hat sich, wenn man so will, eine neue Mountainbikedisziplin entwickelt, das Pumptrack-Fahren.</p>
<p>Der Vorteil liegt ganz klar auf der Hand. Man kombiniert sein Trainingsplan mit dem „normalen“ Fahrradfahren und auch die Trainingsmuffel finden Spass daran.</p>
<p>In dem Fall ist es ganz es egal, ob man Downhill, Cross-Countryfahrer oder Streetbiker ist. Der Trainingseffekt ist bei allen Disziplinen gegeben und nach einigen Malen auch spürbar: Mehr Stand- und Schnellkraft und Ausdauer. Der Faktor Fahrtechnik kommt natürlich auch nicht zu kurz, denn um den Trainingseffekt zu erziehlen muss man durchaus gut Kurven fahren können. Das Springen und Pushen ist dafür genauso wichtig.</p>
<p></a><a href="http://www.rund-ums-rad.info/wp-content/images/philipp/pumptrack3.jpg" rel="lightbox[6115]" title="Pumpen gehen - an der frischen Luft"><img class="alignnone" src="http://www.rund-ums-rad.info/wp-content/images/philipp/pumptrack3-small.jpg" alt="" width="150" height="119" /></a></p>
<p>Der Name „Pumptrack“(Pumpstrecke) erklärt sich eigentlich selbst. Das „Pumpen“ entspricht demnach dem im 4Cross und Downhill weiter verbreiteten „Pushen“ (sich durch das Arme vor- und zurückziehen und drücken vorwärts bewegen). Gleichzeitig drückt man mit den Beinen das Fahrrad leicht nach unten-vorne und zwar genau dann, wenn man den Lenker mit den Armen nach vorne drückt. Dies sollte man allerdings nicht zu stark machen, sondern mit den Beinen das Fahrrad nur führen. In den Senken sollte man das Fahrrad belasten und auf den Erhöhungen entlasten. Das Ganze nennt man „Pumpen“ (Pushen). In den Kurven sollte man die Lage beachten. Mehr &#8220;Pumpen&#8221; &#8211;&gt; mehr Geschwindigkeit &#8211;&gt; steilere Anlieger nötig.</p>
<p><a href="http://www.rund-ums-rad.info/wp-content/images/philipp/pumptrack4.jpg" rel="lightbox[6115]" title="Pumpen gehen - an der frischen Luft"><img class="alignnone" src="http://www.rund-ums-rad.info/wp-content/images/philipp/pumptrack4-small.jpg" alt="" width="150" height="113" /></a></p>
<p>Doch kommen wir erstmal dazu, wie ein Pumptrack auszusehen hat.</p>
<p>Zum Aufbau reichen ein paar fleissige Hände und eine ca. 15m² große Fläche. Der Untergrund sollte idealerweise aus Erde oder Lehm bestehen. Sandboden eignet sich nicht so gut, da er nicht so eine große “Lebensdauer“hat.</p>
<p>Ganz klarer Vorteil eines Pumptracks ist, dass man kein Extramaterial wie Erde braucht. Man kann quasi einfach den Boden ausheben und zu Hügeln formen. „Obstacles made of a sandbox“ ist das Motto. Zu Beginn sollte man sich erstmal auf einen Kreis oder Oval beschränken, der letztendlich auch noch um etliche Transfermöglichkeiten ergänzt werden kann.</p>
<p>In den Kurven hebt man den im Kurveninneren befindlichen Erdboden aus und formt ihn zu einer Kurve. Der Winkel sollte allerdings mindestens 60° betragen, da sonst die Kurve nicht für die hohen Geschwindigkeiten ausreicht.</p>
<p>Auf den Geraden lassen sich zu Beginn ersteinmal einige Kuhlen ausheben. Das gewonnene Material formt man je nach Größe in min. 1m Abständen zu kleinen Huckeln. Achtung: Die Hügel sollten nicht zu steil und nach oben hin nicht zu spitz werden. Folge: Das Fahrrad wird unruhig und man kann keinen „Pumprythmus“ finden.</p>
<p>Solltet ihr bis dahin erstmal eine Grundlage geschaffen haben und euch in eurem „Kreis“ wohl fühlen, kann man noch Transfers einbauen. So kann aus einem Oval schnell eine „8“ gemacht werden, um auch mal entgegengesetzt fahren zu können.</p>
<p>Was das Design des Pumptracks angeht, kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen.</p>
<p><a href="http://www.rund-ums-rad.info/wp-content/images/philipp/pumptrack2.jpg" rel="lightbox[6115]" title="Pumpen gehen - an der frischen Luft"><img class="alignnone" src="http://www.rund-ums-rad.info/wp-content/images/philipp/pumptrack2-small.jpg" alt="" width="150" height="113" /></a></p>
<blockquote><p>
Bildnachweis:<br />
Die Skizzen stammen von <a href="http://www.dirtfoundation.com" target="_blank">www.dirtfoundation.com</a> und die restlichen Bilder von <a href="http://www.philippgerken.de" target="_blank">www.philippgerken.de</a>
</p></blockquote>
<p>&nbsp;<br />
<b>Der Autor</b><br />
<img alt="" src="/wp-content/themes/RuR/autoren/philipp.jpg" title="Autor Philipp" class="aligncenter" width="450" height="250" /></p>
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