Bike Fahrerzubehör Jacken

Vaude Posta Softshell Jacket

Rechtzeitig vor Beginn der kalten Jahreszeit hat uns Vaude ein Posta Softshell Jacket IV für einen Test zur Verfügung gestellt. Damit konnte der Winter gerne kommen 😉

Vaude Posta Softshell Jacket IV

Factsheet

Posta Softshell Jacket IV
Material Hauptstoff – Außenseite: 100% Polyester;
Membran: 100% Polyurethan;
Innenseite: 100% Polyester
Gewicht  538 g
Farbe Schwarz, Rot, Pistachio, Hydro Blue, Fjord Blue
Größe  S, L, XL, XXL
Preis 150 €, Internet ab 97,95 € ggf. plus Versand
 Sonstiges
  • 2 Rückentaschen mit RV
  • Innenseite weiches Fleece
  • Lycra Einfassband an Arm und Saumabschluss
  • geweldete Brusttasche mit RV
  • Front RV mit Fold over
  • Unterarmventilation mit RV
  • reflektierende Elemente

Posta Softshell Jacket IV

Wie die „IV“ im Namen nahe legt, ist die Jacke eine Weiterentwicklung diverser Vorläufermodelle. Ob das Versprechen „absolut winddicht“ eingehalten wird, werden wir noch sehen.

Vaude Posta Softshell Jacket IV Vorderseite

Vaude Posta Softshell Jacket IV Rückseite

Die Jacke ist sportlich geschnitten. Alle Reißverschlüsse sind aus reflektierendem Material. Zusätzliche Reflektoren finden sich auf dem Rücken, auf den Schultern und am Ärmel. Es sollte wirklich schwer werden, den Fahrer bei Dunkelheit zu übersehen.

Innen- und die Außenschicht der Jacke bestehen jeweils aus Polyester. Dazwischen liegt eine Polyurethanmembran. Das Gewicht von 538 g fällt beim Fahren nicht unangenehm auf.

Vaude hat sich in den letzten Jahren bei der Produktion umweltfreundlicher Produkte hervorgetan und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. So ist natürlich auch dieses Produkt entsprechend gefertigt.

Praxistest

Vaude Posta Softshell Jacket IV Rückentaschen

Vaude Posta Softshell Jacket IV Reflektoren

Vaude Posta Softshell Jacket IV Frontreißverschluss/ Brusttasche

Ich habe die Jacke seit November bei Touren von ein bis drei Stunden auf dem Rennrad getragen. Dabei kamen immerhin knapp 1.000 km Fahrstrecke zusammen. Obwohl ich normalerweise Trikots und Radhosen in der Größe L trage, habe ich die Jacke in Größe XL getestet. Das war gut so, denn in Größe L wäre sie spätestens mit entsprechender Unterkleidung eher zu eng gewesen.

Leider gibt Vaude für die Jacke keinen Temperaturbereich an. Deshalb musste ich mich da selbst herantasten. Bei den ersten Fahrten lag die Temperatur noch knapp über Null. Ich habe unter der Jacke ein normales ärmelloses Unterhemd getragen. Solange sich das Training im GA1-Bereich bewegte, war das Fahren ok. Sobald es z.B. bergauf ging, musste ich die Lüftungsreißverschlüsse unter den Armen öffnen, weil es mir zu warm wurde.

Anfang des Jahres wurde es dann kälter. Bei Temperaturen um -5 ° mit zusätzlich heftigem Gegenwind (gefühlte Temperatur -10 °) kam über das Unterhemd noch ein Trikot und dazu leicht Armlinge. Das hat dann aber auch gelangt. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich wahrlich kein Frostbeutel bin. Seine Wohlfühltemperatur muss also letztendlich jeder selbst ermitteln 😉

Beim Fahren selbst war die Jacke angenehm zu tragen. Egal ob Ober- oder Unterlenker hat nichts gezogen oder gespannt. Dafür fielen mir allerdings einige Kleinigkeiten auf, die sich noch verbessern lassen:

Die Reißverschlüsse der Ventilationsschlitze lassen sich während der Fahrt nur schwer öffnen, weil sich mit Handschuhen der Verschluss schlecht greifen lässt. Da wäre eine kurze Schnur mit einem Knebel sicher hilfreich und würde beim Fahren auch nicht stören.

An den Ärmelbündchen hätte ich mir einen Klettverschuss gewünscht. Wenn man kein langärmeliges Trikot oder Armlinge trägt, zieht’s da rein. Aber das sind eigentlich Kleinigkeiten, die dem Fahrvergnügen nicht wirklich abträglich waren.

Fazit

Ich trage die Jacke unter +5 ° sehr gerne und denke, dass das, zumindest für mich, auch bis -10 ° noch gut funktioniert. Auch der Preis ist für mich ok, zumal das gute Stück im Internet offensichtlich für unter 100 € zu haben ist.

Ach ja, das Versprechen „absolut winddicht“ hat die Jacke natürlich gehalten 😉

Über den Autor

Klaus

Klaus ist inzwischen gemeinsam mit Dominik einer der beiden Betreiber von Rund ums Rad.
Er ist am liebsten auf dem Rennrad und im Sommer auf dem Triathlonrad unterwegs.
Klaus ist inzwischen bekannt für sein Faible für technische Spielereien.

1 Kommentar

  • Danke für deine Bewertung und persönliche Einschätzung hier. Scheint dann ja ein Produkt zu sein, was hält was es verspricht. Werde ich mir nochmal näher anschauen und ggf. bestellen!

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