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Klingeling – Die Oi-Klingel von Knog

Eine Klingel am Rennrad ist für viele ein absolutes No-Go. Wir haben trotzdem zwei Oi-Klingeln der australischen Firma Knog für euch getestet 😉 Stylisch sind sie beide, die Oi Luxe Bellund die Oi Bike Bell. Cosmic Sports hat uns jeweils die Large Variante zur Verfügung gestellt.

Die Oi-Klingeln von Knog: Oi Bell und Oi Luxe

Oi Luxe und Oi Bike, zwei Klingeln von Knog

Die Oi-Klingeln von Knog: Die Oi Luxe

Die Oi-Klingeln von Knog: Die Oi Bell

Gleich auf den ersten Blick haben mir beide Klingeln gut gefallen. Die Frage, wie nützlich sie im täglichen Straßenverkehr sind, sollte die Praxis erweisen. Die Oi Bike Bell hat einen UVP von 19,99 €.  Im Internet findet man sie ab 13,41 €, ggf. zzgl. Versand. Die Oi Luxe Bell mit einem UVP von 39,99 € gibt’s m Internet ab 31,95 € , ggf. zzgl. Versand.

Aber erst mal einen Blick auf die Montage.

Die Montage

Die Oi-Klingeln von Knog: Die Oi Luxe bei der Montage

Die Oi Luxe kann man weit aufklappen – das Unterteil lässt sich sogar aushaken. Allerdings ist die Montag ziemlich freckelig, da die Schraube — zumindest bei mir — nur schwer in die Führung fand. Aber irgendwann hat’s dann geklaptt.

Die Oi-Klingeln von Knog: Oi Bell bei der Montage

Die Oi Bike musste ich so weit aufspreizen, dass ich schon Angst hatte, ich würde sie zerbrechen. Aber dann konnte ich sie doch noch über den Lenker schieben.

Beide Klingeln haben an der Unterseite eine Ausparung, in der die Leitungen (Bremse, Schaltung) Platz finden sollen. Das klappt leider nur, wenn die Leitungen auch wirklich sauber unter dem Lenker geführt werden. Sonst muss man die Klingeln unter Brems- und/oder Schaltzug durchführen. Mit ein bisschen Geschick geht das aber auch.

Einmal montiert sehen sie auf jeden Fall beide gut aus 😉

Die Oi-Klingeln von Knog: Die Oi Bell am Lenker

Die Oi-Klingeln von Knog: Die Oi Luxe am Lenker

Der Klingeltest

Beim Klingeltest haben beide Klingeln sehr unterschiedlich abgeschnitten. Die Oi Bike Bell hat mit hoher Zuverlässigkeit einen klaren, hellen und ausreichend lauten Ton produziert hat. Dagegen hat die Oi Luxe Bell in der Regel „nachgeschlagen“. Das heißt der Ton wurde gleich wieder gebremst, wahrscheinlich weil der kleine „Hammer“ die Klingel wieder berührt hat. Damit haben ich nur selten auf mich aufmerksam machen können — leider. Ich habe versucht, das Ganze durch Verbiegen ein wenig zu justieren, war aber nicht wirklich erfolgreich.

Ohnehin gilt, wie allerdings bei allen Klingeln, die nach diesem Prinzip funktionieren, dass man die Kraft wohldosiert einsetzen sollte, damit der „Hammer“ nicht mehrfach anschlägt und damit das Klingeln verhindert.

Fazit

Beide Klingeln sehen auf jeden Fall sehr stylisch aus. Zuverlässige Klingelwirkung habe ich allerdings nur mit der Oi Bike Bell erzielt. Bei der Oi Luxe Bell war es leider eher Zufall, ob ein klarer, hörbarer Ton erzeugt wurde.

Über den Autor

Klaus

Im August 2017 habe ich mit Dominik Rund ums Rad übernommen. Seit dem kümmere ich mich um die Beschaffung von Testmaterial sowie um die vertraglichen und juristischen Aspekte unseres Blogs.

Ich bin Sommer und Winter am liebsten auf dem Rennrad unterwegs. Aber auch für längere Gepäcktouren steht ein passendes Rad bereit. Mein Faible für allerlei technische Spielereien sollte inzwischen allgemein bekannt sein ;-)

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