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USWE A3 Challenger 2L – Deine kompakte „Tankstelle“ für Unterwegs?

Hinter dem recht sperrigen Namen „USWE A3 Challenger 2l“ verbirgt sich ein im Kontrast zum Namen stehender, extrem kompakter Trinkrucksack. Somit zielt er mit der kompakten Größe und einem trotzdem vorhandenen Stauraum sowohl auf die Minimalisten unter uns als auch die „Feierabendfahrer“, welche sowohl Flickzeug & Co als auch etwas zu trinken dabei haben wollen! Ob der A3 Challenger überzeugen kann erfahrt ihr in unserem Test!
Seid gespannt!

Facts

Thema Info
Volumen 3 L
Trinkblasenvolumen 2 L
Gewicht 540g
Maße 380mm x 320mm x 80mm (LxBxH)
Größen M – XL (Mehrgrößenanpassung)
Preis 94,95 € UVP
Mit einer maximalen Trinkblasenkapazität von 2 L versorgt der Rucksack einen mit dem kühlen Nass nicht nur auf kurzen Touren sondern bietet auch auf längeren und anstrengenderen Touren die erwünschte Abkühlung des eigenen Motors. Neben der Funktion als Trinkrucksack verfügt der A3 Challenger auch über Staufächer, welche für Schlüssel, Flickzeug und vieles mehr Platz bieten, top!
Um auch auf ruppigen Passagen nicht durch ein unangenehmes Wackeln aufzufallen, verfügt der Rucksack von USWE über ein System, welches dies verhindern soll. Genannt wird es „No Dancing Monkey“. Ob es uns überzeugen konnte oder der „tanzende Affe“ doch mit uns mitfuhr, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

No Dancing Monkey - So nennt sich das System von USWE um ein Hüpfen auf dem Rücken zu verhindern

No Dancing Monkey – So nennt sich das System von USWE um ein Hüpfen auf dem Rücken zu verhindern

Erster Eindruck

Auf den ersten Blick überrascht der A3 Challenger mit seiner wirklich extrem kompakten Größe, welche auch mit einem entsprechend leichten Gewicht einhergeht. Auch die Verarbeitung der Nähte, sowie die gewählten Materialien und Stoffe wirken wertig, das gefällt.
Neben den ersten qualitativen Eindrücken vermerkten wir auch positiv die Anzahl der Fächer sowie ihre gewählte Größe. So passt in das „große“ vordere Fach mühelos das Smartphone samt Geldbeutel und in das davor liegende Netz dann auch noch das Flickzeug plus Multitool. Hier muss ihr jedoch aufpassen, dass nichts herausfällt, da das Fach nach oben geöffnet ist.

Gute Verarbeitung und schicke Farben überzeugen am USWE A3 Challenger 2 L

Gute Verarbeitung und schicke Farben überzeugen am USWE A3 Challenger 2 L

Packen und Füllen

Wie schon beschrieben verschwinden in den zwei Taschen am Rucksack schnell alle Utensilien und es kann losgehen. Lediglich die Trinkblase, das Herzstück des USWE, muss noch befüllt werden. Sie verfügt über ein Fassungsvermögen von um die 2L. Durch die große Reißverschlussöffnung gelingt dieser Vorgang erfreulicherweise ohne großen Aufwand und in in kurzer Zeit und ist somit genau perfekt für die fixe Tour!

Eine breite Öffnung erleichtert das befüllen der 2L großen Trinkblase im USWE A3 Challenger

Eine breite Öffnung erleichtert das Befüllen der 2L großen Trinkblase im USWE A3 Challenger

Tragekomfort

Beim ersten Aufsetzen im ungefüllten, quasi nackten Zustand, überzeugt der Rucksack von USWE mit seiner eng anliegenden und straff sitzenden Passform. Kein Wackeln, kein Rutschen – so soll das sein! Auch das „No Dancing Monkey System“ trägt hier zu einem großen Teil bei.

Ist der USWE A3 Challenger jedoch einmal mit seiner maximalen Kapazität von 2 Litern befüllt wird es unangenehm. Die Trinkblase beult sich doch merklich aus und lässt von der zuvor verspürten guten Passform nichts mehr spüren. Der Rucksack sitzt nun nicht mehr großflächig an die Konturen angepasst auf sondern mit einem punktuellen Druckpunkt am Rücken. Das ist nicht nur auf Dauer unangenehm, sondern sorgt auch dafür dass man das sonst gut funktionierende „No Dancing Monkey“ System lockern muss, um den unangenehmen Druck am Rücken zu reduzieren.
Folglich resultiert daraus ein verstärktes Wackeln und Hüpfen des Rucksacks. Daher ist unser Tipp: Lieber einen halben Liter weniger mitnehmen, um die Vorzüge des sonst hervorragend funktionierenden „No Dancing Monkey“ Systems auskosten zu können.

Faktisch verfügt der Rucksack von USWE über ein Volumen von 2 L, wir raten jedoch zu 1,5 L - 1,75 L als Obergrenze

Faktisch verfügt der Rucksack von USWE über ein Volumen von 2 L, wir raten jedoch zu 1,5 L – 1,75 L als Obergrenze

Auf dem Trail

Wenn man nun mit der richtigen Füllmenge am Trail angekommen ist, hat man meist ein recht dringliches Verlangen, bzw Bedürfnis nach Wasser! Aufgrund des recht nah am Mund befindlichen Schlauches der Trinkvorrichtung am USWE lässt sich der Durst recht schnell löschen. Jedoch sorgt ein extrem kräftiger Plastikgeschmack im Wasser für verzogene Minen. Ob dies nun an dem noch recht neuen Zustand der Trinkblase oder einer fehlerhaften Produktion liegt, konnten wir nicht nachvollziehen. Fakt war jedoch, dass wir sowohl des Geschmackes als auch unserer Gesundheit wegen davon abgesehen haben die Trinkblase weiter zu testen.
Schade eigentlich denn im Gesamtkonzept überzeugt der Rucksack und hinterlässt einen guten Eindruck. Die Trinkblase, welche nicht von USWE stammt, versauert diesen Eindruck jedoch leider.

Ein ansich gut funktionierendes Trinksystem...

Ein ansich gut funktionierendes Trinksystem…

...welches leider mit einem extremen Plastikgeschmack für verzerrte Minen sorgt.

…welches leider mit einem extremen Plastikgeschmack für verzerrte Mienen sorgt.

Fazit

Alles in allem überzeugt das Konzept des USWE A3 Challenger 2 L. Er fungiert als perfekter Rucksack für die abendliche Feierabendrunde, indem er neben genügend Wasser auch noch Smartphone und Co sicher transportiert. In ruppigen Passagen hebt er sich dann mit seinem ruhigen Sitz auf dem Rücken ohne zu hüpfen von der Konkurrenz ab und überzeugt dank des „No Dancing Monkey“ Systems.
Lediglich die eingeschränkte Kapazität der Trinkblase und deren extremer Plastikgeschmack trüben den Eindruck des sonst souveränen USWE.

Hinweis:
Wir haben dem Hersteller vorab die Problematik mit der Trinkblase mitgeteilt.
Am 26.10.2015 wurde uns von USWE mitgeteilt, dass das Problem bekannt sei und man bereits entsprechende Maßnahmen beim Hersteller der Trinkblasen eingeleitet hat.

Über den Autor

Max

Max fährt seit 2010 Downhill und begeistert sich seit 2013 auch für Enduro. Neben dem Mountainbiken ist das Fotografieren und Filmen seine Leidenschaft. Sein bevorzugtes Bike-Revier ist der vordere Odenwald.
RideOn Max

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