Bike Fahrerzubehör Hosen

Neue Bibshorts für Frauen von everve – me-Hose mit Magnetverschluss

Da wir von everve in den letzten Monaten die eine oder andere me-Hose für Männer vorgestellt haben, wollen wir euch das neueste Damenmodell, die me-Hose für Damen,  nicht vorenthalten. Schaun wir also, was everve zum Thema schreibt.

everve me-Hose für Damen

Falsche Radhosen für Frauen haben schmerzhafte Folgen

Bedeutung der richtigen Hosenwahl wird unterschätzt – ergonomische Sitzposition erfordert individuelle Polster; Beispiel Damen me-Radhose von everve

Die größten Schmerzen beim Radfahren haben ambitionierte Sportler. Besonders Frauen spüren schnell, wenn Sattel und Hose nicht zu ihnen passen. Das liegt vor allem an ihrer Sitzposition. „Frauen bringen auf dem Sattel mehr Druck auf ihre empfindlichen Körperteile als Männer. Sie fahren meist leicht bis moderat gebeugt, was den Druck auf das Schambein erhöht“, weiß Andreas Wolfer, Mitgründer und Geschäftsführer des Radbekleidungsunternehmens everve. Mit ihrer tieferliegenden Schambeinfuge haben sie früher Kontakt mit der Sattelnase. Männer würden den Satteldruck durch eine aerodynamisch, langgestreckte Haltung auf dem Rad reduzieren. Das erfordert eine kräftige Muskulatur in Rumpf, Armen, Schulter und Rücken, die bei Frauen in der Regel geringer ist.

Genau dasjenige Sitzpolster für eine Frau zu finden, das weder zu dick noch zu dünn ist, sei gar nicht so einfach, sagt Andreas Wolfer. „Mit einem zu dünnen Polster ist die Druckentlastung gering und die Frauen haben schnell Schmerzen.“ Der umgekehrte Fall, sprich zu dicke Polster, ist auch nicht besser. „Der Kontakt der Fahrerin zum Sattel wird schwammig. Durch die weiche Polsterung entsteht mehr Reibung und im schlimmsten Fall bilden sich Falten. Auch verschlechtern zu dicke Polster das Feuchtigkeitsmanagement.“ Der Schweiß werde nicht mehr richtig transportiert und die Hose fühle sich an wie eine nasse Windel. Ganz zu schweigen von einem unschönen Pampers-Look.

Das Knackpunkt: Kombination von Sitzhaltung, Sattel und Radhose

Nicht nur die Sitzposition beeinflusst den Satteldruck. Oft sind die Sattel für Frauen zu schmal, was nicht der Breite ihrer Sitzknochen entspricht. Für ein schmerzfreies Radfahren kommt es auf ein ideales Zusammenspiel von Gewicht der Radfahrerin, ihrer Sitzposition, ihrer Radgattung und ihrem Sattel an. „All diese Faktoren fragen wir in unserem Online-Polsterkonfigurator ab und berechnen daraus das optimale Sitzpolster“, sagt Andreas Wolfer. Die Damen me-Hose ist damit die bisher einzige Hose am Markt, die so individuell auf die Fahrerin angepasst wird.

„Bei der aktuellen Version unserer Damen me-Hose haben wir außerdem ein neues Material verwendet, das Schweiß und Feuchtigkeit noch besser leitet.“ Das Spacer-Material überzeugt mit seiner geringen Dichte und bietet so Vorteile in der Luftdurchlässigkeit. „In feuchten Radhosen entsteht mehr Reibung, was das Risiko von wunden Stellen erhöht“, erklärt dazu Andreas Wolfer. Gleichzeitig verbessert das neue Material die Dämpfungseigenschaften, so dass die Dicke der Sitzpolster weiter reduziert werden konnte.

Und weil gerade sportliche Frauen oftmals mehrere Räder und unterschiedliche Touren fahren, hat everve den Austausch der Sitzpolster erleichtert. So können Besitzerinnen einer me-Radhose noch einfacher selbst die Polster tauschen und haben mehrere Hosen in einer. Die Austauschpolster sind für 15 Euro im Online-Shop von everve und im Factory Store am Unternehmenssitz in Albstadt erhältlich.

Magnetverschlüsse, der Special-Effect der Damen me-Hose

everve me-Hose für Damen: Magnetverschluss am Träger

Einen weiteren Tragekomfort unterstützt die Trägerkonstruktion der Damen me-Radhose. „Damit die Radhose optimal sitzt und die Polster nicht verrutschen, braucht es Träger“, sagt Andreas Wolfer. Doch viele Frauen scheuten sich bisher davor, weil die Träger bei kurzen Toiletten-Pausen hinderlich waren und sie im Brustbereich scheuerten. Deshalb hat everve die Träger so konzipiert, dass sie seitlicher sitzen und man das Trikot am Rücken öffnen kann. So kann der Unterteil des Trikots bei einer Pause wie eine normale Hose heruntergezogen werden ohne das Trikot komplett auszuziehen. Und für das schnelle Anziehen gibt es magnetbasierte Knöpfe, die sich quasi wie von alleine treffen, wenn man sie in die Nähe ihres Gegenstücks bringt.

© der Fotos by everve

Über den Autor

Klaus

Klaus ist inzwischen neben Dominik einer der beiden Betreiber von Rund ums Rad. Er ist am liebsten auf dem Rennrad und im Sommer auf dem Triathlonrad unterwegs.

Klaus ist inzwischen bekannt für sein Faible für allerlei technische Spielereien.

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