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SKS Germany Speedrocker – Spritzschutz für’s Crossrad

Das Schmuddelwetter ist angekommen! Und ich musste feststellen, dass der übliche Spritzschutz, den ich vom Rennrad ans Crossrad gesteckt habe, bei den breiteren Reifen nicht wirklich ausreicht. Deshalb habe ich jetzt mal die SKS Germany Speedrocker getestet.

SKS Speedrocker am Hinterrad

SKS Speedrocker am Hinterrad

SKS Germany Speedrocker

Thema SKS Speedrocker
Hinweis vor der Installtaion mus man die Speedrocker zusammen bauen
Material: Kunststoff
Farbe: schwarz
Gewicht: 408 g
Radgröße: 27,5″ (650b)“, 28 „
Reifenbreite in Zoll: 0,9″-1,65″
Reifenbreite in mm: 23-42 mm
Radschutzlänge vorne: 500+210 mm
Radschutzlänge hinten: 950 mm
Preis: UVP: 49,99 €, Internet ab 33,94 € zzgl. Versand

Erster Eindruck

SKS Speedrocker

SKS Speedocker im großen Paket

Speedrocker in Originalverpackung

Speedrocker in Originalverpackung

Gleich vorweg, die Speedrocker kamen in einem Riesenpaket bei uns an. Aber, wie sich sogleich zeigt, ist da ja auch einiges drin 🙂

Speedrocker in Einzelteilen

Speedrocker in Einzelteilen

Auspacken, Montage

Beim Auspacken war ich erst mal erstaunt, wie viele Einzelteile sich im Paket versteckt haben. Aber ganz am Ende habe ich sie alle verbaut!

Bevor sich die Speedrocker ans Rad montieren lassen, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden und das nimmt auch einiges an Zeit in Anspruch. Man kann den Spritzschutz also nicht wie z. B. S-Blade und S-Board einfach anbringen, justieren und los fahren. Aber der Reihe nach.

Schutzgummi befestigen

Schutzgummi befestigen

Gummilasche einziehen

Gummilasche einziehen

Nach dem Auspacken empfiehlt es sich, die einzelnen Teile zu sichten und zu sortieren, sonst kommt ihr später leicht durcheinander. An den Befestigungsenden müssen erst mal die Gummis angebracht werden, damit später der Rahmen nicht verkratzt wird. Anschließend müsst ihr die einzelnen Gummilaschen – oder Klettbänder – für die Befestigung einfädeln. Das alles kostet Zeit und an einigen Stellen habe die Bänder auch erst mal falsch rum eingefädelt und musste das korrigieren.

Sobald ihr mit den Vorbereitungen fertig seid, ist es – fast – wie mit anderen Spritzschutzteilen von SKS. Anbauen, Gummilaschen fest ziehen, justieren, losfahren.

SKS Speedrocker am Vorderrad

SKS Speedrocker am Vorderrad

Einen Unterschied gibt es allerdings schon. Der vordere Spritzschutz wird aus zwei Teilen zusammen gesetzt. Die werden mit Klettbändern gehalten und auch gleichzeitig an der Vordergabel befestigt. Und das ist – zumindest bei meinem Stevens Prestige – die einzige Schwachstelle. Wenn sich die Gabel nach unten stark verjüngt, und genau das ist bei dem Prestige der Fall, kommt die Sache leicht ins Rutschen und sitzt dann auf dem Vorderrad auf. Es hat eine Weile gedauert, bis ich das so befestigt hatte, dass da nix mehr rutscht. Auch irgendwelche Befestigungen für Bremsschläuche können an der Gabel ggf. im Weg sein.

SKS Speedrocker am Hinterrad

SKS Speedrocker am Hinterrad

Der hintere Spritzschutz lässt sich übrigens am Sattelrohr befestigen und schützt so zusätzlich vor Feuchtigkeit und Matsch.

Fahrtest

Die SKS Germnay Speedrocker verhalten sich, nachdem einmal alles justiert ist, vollkomen unauffällig. Und so soll es ja schließlich auch sein, oder? Der vordere Spritzschutz hat auf jeden Fall dafür gesorgt, dass auch neonfarbige Beinlinge oder Stümpfe auf nassen oder matschigen Wegen – fast – sauber und trocken geblieben sind.

Fazit

Mit der Vorbereitung des Anbaus hat SKS Germany das Zusammenbauen das Produkts auf den Benutzer verlagert. Ich fand’s nicht schlimm, aber man muss einfach mehr Zeit für die Erstinstallation einplanen. Einmal angebaut und justiert. haben mich die Speedrocker überzeugt.

Über den Autor

Klaus

Im August 2017 habe ich mit Dominik Rund ums Rad übernommen. Seit dem kümmere ich mich um die Beschaffung von Testmaterial sowie um die vertraglichen und juristischen Aspekte unseres Blogs.

Ich bin Sommer und Winter am liebsten auf dem Rennrad unterwegs. Aber auch für längere Gepäcktouren steht ein passendes Rad bereit. Mein Faible für allerlei technische Spielereien sollte inzwischen allgemein bekannt sein ;-)

2 Comments

  • Das sind die ersten Schutzbleche die bei mir am Gravelbike länger als eine Saison gehalten haben..
    Einziger Kritikpunkt: Die Schutzfolie reichte nicht aus, um den Rahmen zu schützen (ein zugeschnittetens Stück Fahrradschlauch hat sich bewährt – auch gegen verrutschen).
    Den vorderen KunststofTeil (der zwei Teile am Vorderrad) habe ich nach zwei Monaten (ohne Funktionalitätsverlust) weggelassen.

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