Bike Jacken

Vaude Women’s Resca Softshell Jacket II – Keine soll frieren

Der Spaß am Radfahren bei Kälte wird schnell getrübt, wenn man heftig friert. Renate hat getestet, wie es sich bei niedrigen Temperaturen mit dem Women’s Resca Softshell Jacket II von Vaude fährt. Und sie hat nicht gefroren 😉

Vaude Women’s Resca Softshell Jacket II

Vaude Women’s Resca Softshell Jacket II

Factsheet

Women’s Resca Softshell Jacket II
Material Hauptstoff – Außenseite: 100% Polyester;
Membran: 100% Polyurethan;
Innenseite: 100% Polyester
Gewicht 453 g in Größe 40
Farbe Crocus, Phantom-uni, Eucalyptus
Größe 36 — 46
Preis 120 €, Internet ab 88,67 € ggf. plus Versand
Sonstiges
  • Green-Shape
  • vorgeformter Ärmel
  • Kinnschutz mit Fold over
  • Innenseite weiches Fleece
  • 1 rückwärtige Tasche mit RV
  • 3 Rückentaschen
  • elastische Ärmel- und Saumbündchen
  • reflektierende Elemente

Erster Eindruck

Ich bin nicht kälteresistent und deshalb habe ich bisher das Radfahren bei unter 8 ° (über dem Gefrierpunkt) strikt verweigert. Egal welche Kombination von Kleidungsschichten ich probiert habe, entweder ist es beim Bergauffahren (zu) warm,  ich komme ins Schwitzen und sobald es etwas schneller wird, zieht überall die kalte Luft an die nassgeschwitze Haut. Oder ich fühle mich wie in eine Plastiktüte gepackt. Mir macht beides keinen Spaß!

Mit dem VAUDE Womens Resca Softshell Jacket II habe ich einen weiteren Versuch gestartet. Kein Plastiktütengefühl bergauf! Kein Luftzug bergab!  Natürlich wird es bergauf warm, aber es bleibt auch bergab angenehm. Ich habe zwischen zwei Größen geschwankt und die größere genommen: Passt perfekt, auch ein leichtes Fleece passt drunter. Das brauche ich erst , wenn’s unter drei Grad wird, sonst reicht ein dünnes Langarmshirt. Ich fahre jetzt begeistert Rad, auch wenn es kalt ist, Wintertouren bis 35 km im Gelände sind kein Problem!

Tragekomfort

Vaude Women’s Resca Softshell Jacket II: Innenseite angenehm weich

Wie es sich für eine Fahrradjacke gehört, sitzt die Jacke eng,  das muss sie auch, sonst kann sie nicht die Wärme drinnen und  den Wind draußen halten. Durch das elastische Material wird  die Bewegungsfreiheit trotz des engen Schnitts  nicht eingeschränkt  und die  Trägerin sieht nicht wie in eine Pelle gequetscht aus . Hinten ist  die Jacke länger geschnitten, das hält den Rücken auf der Fahrt warm und macht eine schlanke Taille, wenn frau zu Fuss unterwegs ist 😉 Die Ärmel sind lang genug, sie rutschen mit vorgestreckten Armen nicht hoch, die Ellenbogen sind vorgeformt. Für mich ist die Passform perfekt. Von der Optik her keine reine Radjacke, kann frau sie gut auch ohne Rad tragen.

Bei Temperaturen bis 0 ° war die Jacke stets warm genug. Bei niedrigeren Temperaturen habe ich es noch nicht probiert.

Verbesserungspotential

Vaude Women’s Resca Softshell Jacket II: Vorderseite mitt wenig Reflektoren

Vaude Women’s Resca Softshell Jacket II: Rückseite, wenig Reflektoren

Da sehe ich drei Punkte:

  1. VAUDE hat sehr am Reflexmaterial gespart. Das Posta Softshell Jacket IV für Männer ist damit geradezu gepflastert. Der Fauenjacke hat VAUDE  nur an Ärmeln und an den Rückentaschen je zwei eher dürftige Streifchen spendiert.  Auch frau muss aber bei Dunkelheit gut zu sehen sein
  2. Die  Jacke hat auf dem Rücken die drei üblichen Trikottaschen zum Stecken und außerdem (auch im Rücken, auf gleicher Höhe wie die Stecktaschen) noch eine große Reißverschlusstasche. Da kann frau nur entweder die große oder die drei kleinen Taschen beladen, sonst wird arg eng um den Bauch. Statt der großen Reißverschlusstasche im Rücken eine kleine im Vorderteil für Schlüssel und Handy wäre sinnvoller.
  3. Lüftungsreißverschlüsse an den Seiten fehlen leider ganz! Und damit könnte frau unterwegs so angenehm das Klima regulieren.
  4. Die Farbauswahl könnte neben Crocus (Rot) um ein knalliges Neongelb oder -pink erweitert werden.

Fazit

Das Vaude Women’s Resca Softshell Jacket II ist zum Radeln im Winter absolut geeignet. Schnitt ist schon perfekt, mit den vorgeschlagenen Ergänzungen wäre die ganze Jacke perfekt 😉

Über den Autor

Renate

Ich bin gerne mit meinem Mountainbike in Wald und Feld unterwegs. Mindestens einmal im Jahr darf es auch eine längere Gepäcktour sein.
Im Sommer geht's dann mit dem Rennrad durch den vorederen Odenwald. Und natürlich gehört mindestens ein Triathlon bis zur Olympischen Distanz zum Jahresprogramm.

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