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Neuer Schwalbe Cross Country-Wettkampfreifen: Thunder Burt

Ein reiner Racereifen für trockenes Gelände, der weniger als ein Racing Ralph wiegt und besser rollt als Furios Fred, Schwalbes schnellster MTB-Reifen bisher. Wir sind gespannt, ob der Reifen die XC Strecken erobern wird. Bald ist er bei uns Test!

Thunder Burtcomp

Mit dem Thunder Burt komplettiert Schwalbe seine XC-Reifenpalette für trockene Bodenbedingungen. Der Reifen schließt die Lücke zwischen dem rund 300 Gramm leichten Furious Fred und Racing Ralph, der fast 500 Gramm auf die Waage bringt. Mit knapp 400 Gramm ist Thunder Burt auch auf sein Gewicht bezogen in der Mitte positioniert. „Allerdings ist der Rollwiderstand des Thunder Burt sogar noch geringer als der vom Furious Fred“, betont Schwalbe Marketingleiter Carsten Zahn. „Wir empfehlen ihn für schnelle trockene XC-Rennstrecken oder als Option für das Hinterrad.“

Schwalbe stattete ihn mit den Features seiner exklusiven Evolution-Technik aus: einer feinen 127 epi-Karkasse und schnellem PaceStar Triple Compound. Darüber hinaus ist der Reifen Tubeless Ready und kann ohne Schlauch mit einer Dichtflüssigkeit (zum Beispiel Doc Blue) gefahren werden.

Neue Wege beschritten die Techniker mit der Profilgestaltung. Sie platzierten außergewöhnlich viele, kleine und flache Stollen im Zentrum der Lauffläche. Auf ihnen rollt Thunder Burt sehr leicht ab, sinkt nicht ein. Für Grip und Kontrolle sorgen die stärkeren Außenstollen.

Unsere Meinung vorab:

Ein interessanter Reifen, denn der vergleichbare Furios Fred ist im Rennsport eigentlich nicht mehr vertreten. Oftmals wird er als „Leicht-Modellbau“ bezeichnet, denn die Pannenanfälligkeit und die Abnutzung ist enorm und ein zu großes Risiko! Selbst bei trockenen Bedingungen ist er auf schwierigen Strecken nicht die richtige Wahl.

furios FredSchwalbe Furios Fred: Nun wohl ohne Daseinsberechtigung?

Der Thunder Burt könnte hier Abhilfe schaffen. Wenn er wirklich besser rollt als der Furios Fred und noch dazu nicht so pannenanfällig ist, könnte der Reifen die trockenen XC- und Marathonstrecken erobern. Vergleicht man das Profil mit dem Furios Fred, so kann man wohl einen besseren Seitenhalt und auch einen besseren Grip auf der Lauffläche erwarten, was beispielsweise beim Anbremsen positiv ist. Wir sind vom Konzept erst einmal sehr angetan.

Der Hersteller hat uns glücklicherweise direkt einen Satz Testreifen versprochen. Diese werden uns im Spätsommer erreichen also bleibt gespannt.

Robert

Unser Autor Robert Traupe, Vizemeister von Rheinland-Pfalz in der Disziplin XCO und MTB Bundesligafahrer, wird die Reifen ausgiebig testen. Erst wenn sie ihn zufrieden stellen und die harten Rennen überstehen, hat Schwalbe hier wirklich ein neues schwarzes Gold konstruiert!

 

 

Herstellerangaben:

Thunder Burt ist ab September in den Größen 26, 27,5 und 29 Zoll im Fachradfachhandel erhältlich. Preis: 54,90 Euro.

Thunder Burt – Größen und Gewicht:

  • 26 x 2.10, 370 g
  • 27,5 x 2.10, 385 g
  • 29 x 2.10, 410 g

Variante mit RaceGuard-Pannenschutzgürtel:

  • 26 x 2.10, 450 g
  • 29 x 2.10, 480 g

Bilder: Copyright Schwalbe

Über den Autor

Dominik V.

Dominik ist Mitbegründer und gemeinsam mit Klaus Betreiber der Rund-ums-Rad.info Website Er ist aktiv bei nationalen Cross-Country und Rennradrennen am Start.

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