Allgemein Bikeparks

Bikeparkvorstellung #1: Beerfelden

Der Bikepark Beerfelden liegt mitten im Herzen des Odenwalds und überzeugt mit einer Familiären Atmosphäre an der zentral gelegenen Liftstation.

Klein aber fein, so begann alles 2004, das ist jetzt 10 Jahre her! Mittlerweile hat sich der Park zu einem representablen Mitstreiter der Branche gemausert, den im Laufe der Jahre wurden nicht nur 5 neue Strecken gebaut, sondern auch der Schlepplift für Biker freigegeben und ein Verleih mit einem reichhaltigen Angebot eröffnet.

Vorab zu sagen ist das im Park eine Protektorenpflicht (Rücken, Brust und Helm) besteht. Preislich siedelt sich der Park im Mittelfeld an, eine Tageskarte kostet 19 Euro (ab Jahrgang 1997. 14 €) und eine 4 Stunden Karte 12 Euro für Erwachsene, respekive 10 Euro für Besucher ab dem Geburtsjahr 1997.

Anreise:

Wer auf eigener Achse anreist kann auf dem unterhalb des Liftes gelegenen großen Parkplatz parken, aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln  ist der Park zu erreichen. Hierzu kann man mit der Deutschen Bahn bis Eberbach oder wahlweise Miltenberg fahren, und muss jeweils von den dortigen Bahnhöfen aus in den NaTourBus umsteigen, welcher den Bikepark Beerfelden im 2 Stunden-Takt direkt anfährt. Transportiert werden die Bikes mit einem speziellen Fahrradhänger, welcher bis zu 20 (Downhill)räder fast.

NaTourBus mit Fahrradhänger

NaTourBus mit Fahrradhänger © RMV.de

Vom Parkplatz aus gelangt man direkt zur Liftstation, bei welcher sowohl der Verleih, als auch der großzügig angelegte Kioskbereich zu finden ist. Hier werdet ihr mit leckeren Erdbeerkuchen über Currywurst mit Pommes bis hin zu täglich wechselnden „Spezialitäten“ verwöhnt. Sofern ihr euer Bike selbst dabei habt könnt ihr von hier aus sofort loslegen, für die Neueinsteiger bietet der Park, wie vorhin schon genannt, einen Bikeverleih inklusive Protektoren wie Helm, Panzer und Schienbeinschonern. Auch für Einsteiger jüngeren Alters ist mit mehreren 24 Zoll Bikes und extra kleinen Protektoren gesorgt.

Preise:

  • DH-Bike: 1 Tag 45 €/2 Tage 90 €
  • 24″-Bike: 1 Tag 30 €/2 Tage 60 €
  • Protektorenweste: 1 Tag 9 €/2 Tage 13 €
  • Protektorenjacke: 1 Tag 15 €/2 Tage 22 €
  • Knie/Schienbeinschoner: 1 Tag 6 €/2 Tage 9 €
  • Ellenbogenschoner: 1 Tag 6 €/ 2 Tage 9 €
  • DH-Helm: 1 Tag 9 €/2 Tage 13 €
  • Komplettes Safety-Pack: 1 Tag 25 €/2 Tage 38 €

Strecken:

Der Transport zur Strecke erfolgt über den Schlepplift, bei welchem es im Sommer schon mal zu längeren Wartezeiten kommen kann. Nach dem Liftausstieg kann man wahlweise direkt in 3 Strecken „einfahren“ oder man begibt sich ca noch 150m zu Fuß zum Start aller Strecken. Von hier aus startet man über einen Starturm auf welchen ein abrollbarer mittelgroßer Double folgt. Nach diesem Zweigen verschiedene Strecken mit diversen Schwierkeitsgraden ab. Hier eine kleine Auflistung der Strecken.

  • Blue Wave: Kurviger Singeltrail mit abschließenden kleinen Wellen und Sprüngen.
  • Red Bridge: Sprunglastiger Trail mit abschliender Table-Line.
Table-Line Red Bridge

Table-Line Red Bridge

  • Black Wall: Flowiger Trail gespickt mit vielen großzügig angelegten Anliegern im Mittelteil und abschließendem Holzwallride.
Wallride auf der Black Wall

Wallride auf der Black Wall

  • Green Bomb: Trail mit diversen Holzelemten und einem umfahrbaren Steinfeld.
Endanlieger Green Bomb

Endanlieger Green Bomb

  • Black Viktor: Im oberen Teil ein anspruchvoller Singletrail mit vielen offenen Kurven und im unteren Teil mit einer Dropbatterie ausgestattet.

Großes Gap-Black Viktor

  • Blue Pump: Kurzer Pumptrack im oberen Teil der Strecken mit vielen „Pumps“ und Anliegern. Mündet in die Blue Wave.
  • Yellow Viper: Zwei Variationen Enduro Strecke mit offenen Kurven und Senken, im Mittelteil gabelt sich der Trail und mündet parallel zur Greenbomb oder mit einer kurzen Tretpassage in die Red Bridge.

Fazit:

Alles in allem ist der Park sehr Facettenreich, denn er bittet sowohl für Anfänger als auch für die fortgeschrittenen Besucher einiges an Spaß. Sowohl der Single-Trailfahrer als auch der Freeride lastige Fahrer werden in Beerfelden glücklich sein, einzig der Downhiller wird etwas entäuscht sein, den Beerfelden hat mit einem geringen Gefälle zu kämpfen, somit fallen sowohl steile Passagen als auch lange verblockte Abfahrten leider weg.

 

Hier noch eine kleine Bildergallerie zum Park

Über den Autor

Max

Max fährt seit 2010 Downhill und begeistert sich seit 2013 auch für Enduro. Neben dem Mountainbiken ist das Fotografieren und Filmen seine Leidenschaft. Sein bevorzugtes Bike-Revier ist der vordere Odenwald.
RideOn Max

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